Erneut feierten wir die Sommerkirche mit Veenhusen und waren wechselseitig zu Gast in jeweils gut gefüllten Kirchen.


Zwei Schlaglichter: Am 12. Juli ermunterte Pastorin Bettina Rehbein in der Alten Kirche dazu, sich in den anschließenden Gesprächen im Garten neben anderem auch darüber auszutauschen, was „Heimat“ für einen selbst bedeutet.

In der Predigt hatte sie thematisiert, dass Abraham und Sara (Gen 12,2) durch Gottes Ruf ihr Vaterland und ihre Verwandtschaft verlassen sollen und insofern eine gewisse „Heimatlosigkeit“ zum jüdisch-christlichen Glauben zu gehören scheint.

Musikalisch wurde die Sommerkirche von der Organistin Heike Schmidt-Buss unterstützt, die mit ihrem Projektchor auftrat. Mit „I have a dream“ ging der Gottesdienst zu Ende und es wurde zum köstlichen Salat- und Grillbuffet eingeladen.
Die freundliche Atmosphäre bestätigte die Entscheidung der Kirchenräte, öfter gemeinsam zu feiern.

Am 2. August taufte Pastorin Inka Wischmann in Neermoorpolder drei Brüder einer Familie aus Veenhusen. „Gott sagt JA zu diesem Leben wie die Eltern zu ihrem Kind“, so Inka Wischmann.
Zwar komme es immer wieder vor, dass menschliche Beziehungen in die Brüche gehen, aber: „Gottes Treue ist von anderer Qualität – wie ein Fels in der Brandung und er stärkt uns!“, führte sie in ihrer Predigt zu Jeremia 1, 4-10 aus. Der Prophet fühlte sich zu jung und schwach für die ihm zugedachte Aufgabe. Gott aber berief ihn und stärkte den Berufenen. Genauso sprach die Predigerin den drei Täuflingen Mut zu.

„Den braucht ihr – in einer Welt, in der es nicht immer wie im „Streichelzoo zugeht“. Entscheidend ist: Ihr drei gehört jetzt zu Gott.“

Den Reigen hatte Pastorin Wiebke Olling am 5. Juli in unserer Gemeinde begonnen. Ihren Abschluss fand die Sommerkirche am 16. August in der Friedenskirche. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!