Ein Fürbitten-Gottesdienst für den weiteren Weg.
Im Gottesdienst wurden am 7. Juni anlässlich der Diamantenen Konfirmation (1966) 14 Jubilare und 9 Jubilare anlässlich der Goldenen Konfirmation (1976) geehrt.
"Es ist für mich eine große Ehre, dass ich vertretungsweise den Gottesdienst übernehmen darf“, betonte Pastorin Margrit Tuente in ihrer Begrüßung vor rund 90 Gottesdienstbesuchern.
Danach stimmten alle in das wunderschöne Lied von Paul Gerhardt ein: „Geh aus mein Herz und suche Freud!“
Die Predigt hielt sie über den Bibelvers Jesaja 12,2:
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
Anhand einer Geschichte, in dem ein hervorragender Schneider ein Gewand aus feinem Zwirn für seinen Herrn anfertigte, ging die Pastorin auf das Wichtigste zwischen Gott und den Menschen ein. „Ja, das Gewand ist wunderschön genäht und von hervorragender Qualität, aber ich möchte es nicht“, sagte sein Herr. Dann kam der zweite Schneider und das Gleiche: Der Herr lobte wieder die hervorragende Handwerksarbeit, aber auch das zweite Gewand lehnte er für sich ab. Erst als ein alt betagter Schneider, der schon nicht mehr richtig sehen konnte, den Saum des Gewandes nicht akkurat genäht hatte, so dass
kleine Webfehler sichtbar waren, sagte der Herr sofort: „Das ist es, das nehme ich!“
Zu der Geschichte „Der Gott mit den kleinen Webfehlern“ erhielt jeder Jubilar außer der eingerahmten Urkunde ein Kärtchen mit einer Geschichte und einem Stückchen Stoff von der Pastorin Tuente.
In der Fürbitte wurden die Jubilare für den weiteren Weg mit Gott bedacht sowie für „ein Leben in Frieden mit allen Menschen, mit denen wir hier auf der Erde leben.“

